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FROM RUST TO DUST
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Bulli

BAUJAHR
1989

HINTERGRUND
Als spartanischer
Baustellen-Bus wurde unser Bulli am 17. August 1989 erstmals zugelassen. Irgendwann Anfang der 90er Jahre hat der Harzer Radsportclub Wernigerode den Bulli gekauft, der einen betagten Barkas B1000 ablöste. Genau hier findet sich auch die Verbindung zu Steffen. Damals war er Vereinsmitglied und verbrachte in seiner Jugend tausende Kilometer und unzählige Stunden auf den schweißtreibenden Kunstledersitzen des "Sportbusses". Mindestens einmal pro Jahr ging es sogar bis nach Rimini ins Trainingslager.

Ganz langsam (nicht nur wegen der max. 105km/h Höchstgeschwindigkeit) begann Steffen sich in den alten T3 Bulli zu verlieben. Im Gegensatz zu den anderen Radsportlern, die viel lieber mit einem neuen, aber seelenlosen T4 zu ihren Wettkämpfen düsen wollten. Die Idee, dem Verein den Bus abzukaufen und daraus einen Camping-Bulli zu machen, entstand bereits Ende der 90er Jahre. Schlussendlich sollte es aber noch mehr als 10 Jahre dauern, bis sich der Radsportclub tatsächlich von dem Bulli trennte...

Nun rückte die Umsetzung eines lang gehegten Traumes in greifbare Nähe: Die Rallye Dresden-Dakar-Banjul mit dem Bulli befahren. Weihnachten 2009 kauften Anett und Steffen den Bulli vom Radsportclub. Doch erst im Frühjahr 2011 ging es richtig los und eine Rallye-Teilnahme für November wurde anvisiert. Mit großer Unterstützung von Anetts Dad Frank und ihrem Bruder André wurde die Technik wieder auf Vordermann gebracht und im väterlichen Lackierzentrum Hellerling die Karosserie von Zeugnissen unliebsamer Behandlung und jahrelangem Parken unter freiem Himmel befreit.

HOBBIES UND INTERESSEN
Ein Auto das Radfahren liebt? Nun, in den Genen lag es sicher nicht, aber 15 Jahre fuhr der Bulli als Begleitfahrzeug hinter trainierenden Radsportlern her. Tausende Kilometer wurden also im dritten Gang bei 30-40 km/h absolviert.

Der Bulli durfte aber auch immer wieder aus dem drögen Alltag ausbrechen und auf Reisen gehen. An Wochenenden ging es zu Radrennen in der ganzen Republik und zu Ostern jährlich nach Italien. Eine ganz besondere Reise fand 1997 statt. Steffens Eltern fuhren mit dem Opa in dessen alte Heimat Ostpreußen; ca. 2.400 km quer durch Polen bis in die russische Exklave kurz vor Litauen. Da die Straßen in einem abenteuerlichen Zustand waren und so manche Kindheitserinnerung nach 70 Jahren fernab der Hauptstraßen mitten in der Steppe lagen, bot sich hier zum ersten Mal die Möglichkeit, die bemerkenswerte Geländegängigkeit des Bullis zu testen.

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends war für den Bulli allerdings recht langweilig. Längere Touren wurden immer seltener, weil jüngere, flottere, sparsamere und klimatisierte Nachfahren in Form von VW T4 und T5 den Radsportlern willkommene Alternativen boten. Erst im Frühjahr 2011 blühte der Bulli wieder auf. Zunächst sollte er nur für die Rallye nach Afrika fit gemacht werden, doch dann bestand er unerwartet problemlos TÜV und AU. Das musste ausgenutzt werden, weshalb die Tour auf den südlichen Kontinent um ein Jahr verschoben wurde. Stattdessen wurde aus dem ehemaligen neunsitzigen Personentransporter ein liebevoll gestalteter Campingbus. Irgendwann wurde auch Daniel darüber informiert, dass sich das Projekt um ein Jahr verschieben würde. Zum Glück kam ihm das aber gut zu Pass, da ihn neue Herausforderungen in Marokko auf Trab hielten.

Nach zwei kurzen Testausflügen ins Hamburger Umland, bei denen die Praxistauglichkeit des Campingausbaus auf die Probe gestellt wurde, ging es Ende Juni 2011 auf die erste Fahrt: In zwei Wochen 2.500 km von Hamburg nach Italien. Sehenswerte Zwischenstopps: Merano, Lago di Garda, Verona (Tipp: einzigartiger Campingplatz am Castel San Pietro), Lago di Iseo, Lago di Como, Lago di Lugano, Lago di... Bodensee und Rothenburg ob der Tauber.

Im weiteren Verlauf des Sommers fuhr uns der Bulli zur Nord- und Ostsee. Das Ende der Campingsaison 2011 läutete ein Kurz-Trip an die Mosel im Oktober ein.

Technische Daten
Marke:          Volkswagen
Model:          Transporter Typ 2 T3
Motor:           4 Zylinder Turbodiesel, JX
Hubraum:     1.570ccm
Leistung:       51 KW / 69PS bei 4.500 U/min
Laufleistung: vermutlich 215.000 km +/- 100.000 km (der Kilometerzähler ist nur fünfstellig und die Historie lückenhaft...)



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